Eine neue Ära
Die Definitionen für Cloud Computing sind fast so zahlreich wie die Anbieter, die ihre Leistungen derzeit noch wolkig-nebulös zum Endkunden hin vermarkten. Doch egal, ob das Ganze nun Flexible IT, Dynamic IT, IT on Demand oder Cloud Services heißt – gemeint ist fast immer das, was das Bundesamt für Sicherheit und Informationstechnik (BSI) darunter versteht:
„Cloud Computing ist das dynamisch an den Bedarf angepasste Anbieten, Nutzen und Abrechnen von IT-Dienstleistungen über ein Netz. Angebot und Nutzung dieser Dienstleistungen erfolgen dabei ausschließlich über definierte technische Schnittstellen und Protokolle. Die Spannbreite der im Rahmen von Cloud Computing angebotenen Dienstleistungen umfasst das komplette Spektrum der Informationstechnik und beinhaltet unter anderem Infrastruktur (z. B. Rechenleistung, Speicherplatz), Plattformen und Software.“
Mit knapperen Worten: Anbieter stellen ITK-Dienste in Echtzeit über das Internet bereit. Diese können Kunden abonnieren/mieten und bei Bedarf flexibel aufstocken und ergänzen, wobei sie – meist monatlich – nur für die im Abrechnungszeitraum tatsächlich genutzten Leistungen zahlen.
Derzeit unterscheidet man drei Kategorien von Cloud-Diensten:
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